Weltmeisterschaft zum Verkauf? UEFA droht mit drastischem Protest gegen FIFA-Pläne

Ein überraschender Vorstoß von FIFA-Präsident Gianni Infantino sorgt derzeit für erhebliche Turbulenzen im internationalen Fußball. Der Verband plant offenbar, kommende Weltmeisterschaften teilweise an private Investoren zu verkaufen – ein Gedanke, der auf massiven Widerstand trifft.
Besonders in Europa reagiert man mit großem Unbehagen auf diesen Plan. Die UEFA, der Kontinentalverband des europäischen Fußballs, soll sich bereits mit der Möglichkeit eines Boykotts auseinandersetzen. Dies wäre ein beispielloses Druckmittel, das die Tiefe des Streits verdeutlicht.
Der Widerstand gegen Infantinos Initiative erstreckt sich auch auf prominente Stimmen aus der Vergangenheit. Ein ehemaliger FIFA-Präsident reagierte fassungslos auf die Vorstellung, dass die Weltmeisterschaft zur Handelsware werden könnte. Die Kritik bündelt sich dabei in einer grundsätzlichen Aussage: Der Fußball darf nicht in den Besitz von Investoren übergehen.
Mit diesem Schachzug könnte Infantino einen der größten Konflikte der letzten Jahre in der Führungsebene des Weltfußballs auslösen. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die UEFA tatsächlich zu drastischen Maßnahmen greifen wird.
Quelle: www.n-tv.de



