Mabry kritisiert ARD-Journalist nach EM-Bronze: „Unnötig negative Fragen“

Yemisi Mabry hat sich nach ihrem erfolgreichen Auftritt bei der Leichtathletik-Europameisterschaft öffentlich über ihre Berichterstattung beschwert. Die Kugelstoßerin, die bei dem Wettbewerb die Bronzemedaille gewann, richtete in den sozialen Medien deutliche Kritik gegen einen ARD-Reporter.
Zwei Tage nach ihrer Finalleistung nutzte Mabry eine Plattform in den sozialen Medien, um ihre Unzufriedenheit mit einem Interview vor dem Wettkampf auszudrücken. Im Fokus ihrer Kritik stand vor allem der Tonfall und die Ausrichtung der Fragen, die ihr gestellt worden waren.
Der deutschen Athletin zufolge zeichnete sich das Interview durch eine unerwünschte Negativität aus. Sie bemängelte, dass die Fragen provokativ wirken wollten, anstatt sie bei der mentalen Vorbereitung auf ihren großen Wettkampf zu unterstützen. Mabry warf dem Journalisten vor, mit einem schädlichen Fragenkatalog gearbeitet zu haben, der nicht auf Ermutigung abzielte.
Damit löste die Athletin eine Debatte über den richtigen Umgang von Sportjournalisten mit Athleten kurz vor wichtigen Wettkämpfen aus und hinterfragt, ob kritische Nachfragen unmittelbar vor einem Finale der richtige journalistische Weg sind.
Quelle: www.n-tv.de



