FIFA ignoriert Kritik und verfolgt Investoren-Pläne weiter
Der Weltfußball-Verband sieht sich massiven Vorwürfen ausgesetzt, nachdem die Pläne zur Öffnung für externe Investoren publik wurden. Trotz erheblicher Widerstände aus verschiedenen Richtungen hat die FIFA signalisiert, den eingeleiteten Konsultationsprozess fortzusetzen und nicht von ihren Vorhaben abzuweichen.
Mit der Stellungnahme „Niemand verkauft den Fußball“ wehrt sich der Weltverband gegen den Vorwurf, kommerzielle Interessen über die Integrität des Sports zu stellen. Die FIFA bemüht sich offenbar, die Befürchtungen zu zerstreuen, dass eine Beteiligung von Investoren zu einer Kommerzialisierung oder Fremdbestimmung des Weltfußballs führen könnte.
Der intensive Gegenwind, dem sich die FIFA-Führung ausgesetzt sieht, deutet darauf hin, dass diese Reformpläne in Fußball-Kreisen auf erhebliche Skepsis stoßen. Dennoch zeigt sich der Weltverband entschlossen, den Dialogprozess mit allen Stakeholdern fortzusetzen und die Investitions-Initiative nicht zu Fall zu bringen. Wie die konkrete Ausgestaltung dieser Pläne aussehen wird und ob Kritiker letztlich besänftigt werden können, bleibt vorerst offen.
Quelle: www.t-online.de



