Armstrong kritisiert nächtliche Dopingkontrollen scharf

Lance Armstrong hat sich kritisch zu den nächtlichen Dopingkontrollen geäußert, die im Zusammenhang mit dem Ausfall des Tour-Favoriten Jonas Vingegaard durchgeführt wurden. Der ehemalige Profiradfahrer sieht in solchen Maßnahmen offenbar ein grundsätzliches Problem.
Armstrong, der selbst wegen systematischen Dopings all seiner sieben Tour-de-France-Siege beraubt wurde, findet deutliche Worte für die praktizierten Kontrollmethoden. Der Texaner charakterisiert die nächtlichen Überprüfungen als problematisch und spricht in diesem Zusammenhang von Menschenrechten. Seine Äußerungen deuten darauf hin, dass er solche Verfahren für unverhältnismäßig hält.
Die Dopingkontrollen wurden offenbar verstärkt, nachdem Vingegaard, einer der großen Favoriten auf den diesjährigen Tour-Sieg, nach einem Sturz aus dem Rennen ausscheiden musste. Dies führte zu verstärkten Verdächtigungen und entsprechenden Kontrollmaßnahmen im Umfeld des dänischen Rennfahrers.
Armstrongs Stellungnahme verdeutlicht die anhaltenden Diskussionen in der Radsport-Community über die Balance zwischen wirksamer Dopingbekämpfung und den Rechten der Athleten.
Quelle: www.n-tv.de



