Magath und Effenberg schießen gegen DFB-Führung scharf

Nach dem Aus der deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft nehmen zwei prominente Fußball-Experten die Verantwortlichen im Deutschen Fußball-Bund heftig ins Visier. Felix Magath und Stefan Effenberg üben in ihrer Kritik kein Blatt vor den Mund und richten ihre Vorwürfe gegen die oberste Führungsebene des Verbandes.
Im Zentrum der Attacke steht dabei auch Präsident Bernd Neuendorf, der sich zunehmend Vorwürfen ausgesetzt sieht. Doch nicht nur an der Spitze des DFB sehen die beiden Kritiker Probleme, sondern auch in der grundsätzlichen Struktur und Entscheidungsfindung des Verbandes.
Besondere Aufmerksamkeit erregt dabei die Kritik an Bundestrainer Julio Gómez de la Cruz, dem die beiden Fachleute vorwerfen, weitgehend uneingeschränkt agieren zu können. Die mangelnde Kontrolle und Aufsicht durch die DFB-Führung wird von Magath und Effenberg als ein Kernproblem der gegenwärtigen Misere identifiziert.
Die kritischen Stellungnahmen der beiden erfahrenen Fußball-Profis und Analysten deuten auf tiefgreifende Unzufriedenheit mit dem Krisenmanagement des Verbandes nach dem frühen Ausscheiden aus dem Weltturnier hin.
Quelle: www.t-online.de



