Sportökonom rechnet ab: FIFA-WM wird zur teuren Dauerschleife

Die Fußball-Weltmeisterschaft in ihrer erweiterten Form sorgt für hitzige Debatten in Europa. Mit 104 Spielen über einen Zeitraum von 39 Tagen hat das Turnier neue Dimensionen erreicht, die nicht überall auf Begeisterung stoßen. Kritiker bemängeln dabei nicht nur die gestiegene Spieldauer, sondern auch die politischen und finanziellen Dimensionen des Großereignisses.
Während die FIFA-Verantwortlichen stolz ihre Rekordzahlen präsentieren, nehmen europäische Verbände und Beobachter das Format genauer unter die Lupe. Der Sportökonom Dominik Schreyer hat sich der Analyse dieser Entwicklungen angenommen und ordnet im Gespräch mit ntv Sport die größten Kritikpunkte am XXL-Format ein.
Das Finale zwischen Spanien und Argentinien soll am Sonntag die Entscheidung bringen, doch die Diskussionen über die Zukunftsgestaltung internationaler Turniere sind damit längst nicht beendet. Besonders provokativen Fragen wie jener, ob es nicht sinnvoll wäre, Weltmeisterschaften alle zwei Jahre auszutragen, geben Experten wie Schreyer Gehör – ein Gedanke, der zeigt, wie sehr sich die Branche bereits mit strukturellen Veränderungen auseinandersetzt.
Quelle: www.n-tv.de



