Kontinentale Verbände erheben schwere Vorwürfe gegen FIFA-Präsident Infantino

In einem koordinierten Schritt haben sich drei kontinentale Fußball-Verbände gegen FIFA-Präsident Gianni Infantino zusammengetan und erneuern ihre grundsätzliche Kritik am Weltverband. Die Konföderation Europas, Asiens sowie Nord- und Mittelamerikas unterzeichnen einen gemeinsamen offenen Brief, in dem sie dem italienischen Funktionär schwerwiegende Vorwürfe machen.
Im Zentrum der Kritik steht der Vorwurf der Täuschung. Die Verbände werfen Infantino Verantwortungslosigkeit vor und signalisieren damit ein tiefgreifendes Vertrauensproblem in der Führungsstruktur des Weltverbandes. Mit dieser Stellungnahme demonstrieren die großen kontinentalen Dachverbände ein ungewöhnlich hohes Maß an Geschlossenheit gegen die FIFA-Spitze.
Die Kritik an Infantino ist nicht neu, wird nun aber mit dieser breiten geografischen Unterstützung unterstrichen. Die Allianz der drei Kontinentalverbände zeigt, dass die Unzufriedenheit mit der FIFA-Führung über regionale Grenzen hinweg große Teile der globalen Fußball-Familie erfasst hat.
Quelle: www.t-online.de



