DFB schließt sich Uefa-Kritik an Infantinos WM-Plänen an
Im Streit um die Zukunftsgestaltung der Fußball-Weltmeisterschaft hat sich der Deutsche Fußball-Bund klar positioniert. Der DFB solidarisiert sich mit der Uefa im Kampf gegen die ambitionierten Verkaufspläne von Fifa-Präsident Gianni Infantino.
Infantino verfolgt das ehrgeizige Ziel, Anteile der Weltmeisterschaft an externe Investoren zu verkaufen. Ein Vorhaben, das bei der europäischen Fußball-Konföderation auf massive Bedenken stößt. Die Uefa lehnt diese Pläne kategorisch ab und sieht darin fundamentale Risiken für die Integrität und Unabhängigkeit des Wettbewerbs.
Mit der Unterstützung des DFB verstärkt sich nun der Widerstand gegen die geplanten Maßnahmen aus dem Fifa-Hauptquartier. Der deutsche Verband reiht sich damit in die Reihe derjenigen europäischen Institutionen ein, die Infantinos Kurs kritisch hinterfragen und gemeinsam mit der Uefa gegen die Kommerzialisierung ankämpfen wollen.
Der Konflikt zeigt erneut die Spannungen zwischen der globalen Fifa-Führung und den kontinentalen Verbänden um die Ausrichtung des internationalen Fußballs.
Quelle: www.t-online.de



